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HTML5-Applikationswelle bleibt bisher aus

Die erwartete Revolution in der Softwareentwicklung hat noch nicht stattgefunden; die massenhafte Migration konventioneller Anwendungen hin zu browserbasierten Apps bleibt bisher aus.

Zu diesem Schluss kommt Geoff Perlman, der Gründer und CEO des Softwarehauses Real Software in einem Gastbeitrag für das Entwicklermagazin Dr. Dobb's Journal.

Seiner Meinung nach bringt HTML5 zwar viele nützliche Eigenschaften für die Programmierung webbasierter Anwendungen mit – so etwa die Unterstützung von Audio- und Videodaten, das Canvas-Element, das die Gestaltung grafischer Elemente erleichtert, oder die lokale Datenspeicherung über LocalStorage.

Dennoch sei die Entwicklung von webbasierten Anwendungen eher die Ausnahme als die Regel, stellt Perlman fest. Einen Grund dafür sieht Perlman darin, dass der Internet Explorer, einer der weltweit am meisten verbreiteten Browser, erst seit kurzem die HTML5-Spezifikation unterstützt.

Weitaus wichtiger sei allerdings, dass Entwickler webbasierter Anwendungen eine Fülle verschiedener Techniken beherrschen müssen. Perlman nennt hier HTML, JavaScript, Cascading Stylesheets (CSS), PHP und Ajax (Asynchronous Javascript and XML).

Während HTML und CSS weitgehend die Formatierung des Inhalts einer Website bestimmen, sorgen JavaScript und PHP für die Gestaltung der Benutzerinteraktion beziehungsweise der serverbasierten Applikationslogik.

Ajax ermöglicht es, dass nach Benutzereingaben nur Teile einer Webseite und nicht ihr kompletter Inhalt nachgeladen werden müssen. "Diese Techniken zusammen zum Laufen zu bringen, ist wie schwarze Magie mit Klebeband und Gummikitt zu kombinieren", sagt der Webexperte.

Für die konventionelle Softwareentwicklung müsse man dagegen in der Regel lediglich eine Programmiersprache plus die Programmierschnittstelle des entsprechenden Betriebssystems erlernen, sagt Perlman.

Visuelle Entwicklungsumgebungen würden in der Webentwicklung kaum angewandt, da solche Tools den HTML-Code mit Meta-Tags durchsetzen. Eine weitere Schwierigkeit ergebe sich aufgrund der unterschiedlichen Browser-Engines, mit deren Eigenheiten jeder Programmierer zu kämpfen habe.

Perlman fordert daher Werkzeuge, die die Webentwicklung auf eine abstraktere Ebene heben und sich selbsttätig um die Details der Implementierung sowie die diversen Browser-Eigenheiten kümmerten.


Quelle: elektronikpraxis.de

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