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Adobe Edge: Neues Web-Animation-Tool für HTML5, nicht für Flash

Mit dem neuen Web-Animation-Tool Adobe Edge reagiert der Softwareriese auf die seit vielen Monaten anhaltenden Debatte über die Zukunft der animierten Inhalte im Web. Hatte Adobe hier mit seiner Technologie Flash lange Zeit die unumstrittene Pole-Position inne, so sorgte die fortschreitende Entwicklung von HTML5 und CSS3 sowie das wiedererstarkte JavaScript für einen schleichenden Verdrängungsprozess von Flash. Adobe Edge verwendet nun ebenfalls HTML5, CSS3 und JavaScript und könnte den Prozess sogar noch beschleunigen.

Adobe Edge stellt Weichen in Richtung HTML5, CSS3 und JavaScript

Spätestens mit der vieldiskutierten Entscheidung Steve Jobs’, bei iOS auf die Unterstützung von Flash vollständig zu verzichten, stellt sich die Frage nach der Zukunft der Webanimationen. Noch hat Flash viele Anhänger gerade bei den langjährigen Entwicklern, aber auch bei den Auftraggebern von Webanimationen, die von den Fähigkeiten des neuen Webstandards nicht vollends überzeugt sind. Und in der Tat wird es wohl noch etwas dauern, bis HTML5 vom W3C offiziell als Standard eingeführt wird. Ob dann alles das was heute mit Flash möglich ist, auch durch das Zusammenspiel von HTML5, CSS3 und JavaScript realisierbar ist, bleibt abzuwarten. Dennoch scheint die Entwicklung weg von Flash nicht mehr aufzuhalten zu sein.

Deshalb will man bei Adobe scheinbar den Technologie-Zug in die Zukunft der Webanimationen nicht verpassen und hat mit Adobe Edge nun selbst die Weichen neu gestellt. Der neue Editor, der jetzt in einer ersten öffentlichen Preview-Version erschienen ist, will Web-Animationen noch einfacher als mit Flash machen und setzt dafür eben auf HTML5, CSS3 und JavaScript. Klar wird es Flash auch weiterhin geben, dennoch engagiert sich Adobe mehr und mehr im Bereich HTML5, wie Paul Gubbay, Adobes Vizepräsident für Design und Webentwicklung, zur Veröffentlichung der Adobe Edge Preview erklärt.

Man habe sich bei Adobe bereits an wichtigen HTML5-Entwicklungen beteiligt und beispielsweise Code für Webkit beigesteuert, das nun als Basis für den integrierten Webbrowser von Adobe Edge eingesetzt wird. Mit Edge wolle man jetzt die eigenen Bemühungen in Richtung HTML5 auf ein neues Niveau heben.

 

Die Adobe Edge Preview

Die jetzt veröffentlichte Vorschauversion von Adobe Edge soll die Erstellung von Webanimationen noch einfacher machen und arbeitet nativ mit . Aktuell werden nur die Bildformate gif, jpeg, png und svg unterstützt, allerdings sollen weitere Formate dann auch für Audio und Video folgen. Importierte Inhalte können dann mit Text kombiniert und über eine Timeline animiert werden.

Die Benutzeroberfläche von Adobe Edge ist von anderen Adobe-Tools inspiriert.

Für die Animationen benutzt Adobe Edge ein auf jQuery basierendes Framework. Anwender anderer Entwicklertools von Adobe, wie beispielsweise Flash Professional oder After Effects werden sich mit der neuen Benutzeroberfläche schnell vertraut machen können. Die wichtigsten Elemente sind die Stage, die Timeline und Panels für verschiedene Elemente und Eigenschaften.

Als Ergebnis präsentiert Edge dann Animationen, die frei von Flash sind und mit allen modernen Browsern auf verschiedenen Plattformen lauffähig sind. Neben IE, Firefox, Chrome und Safari werden Web-Animationen von Edge auch auf Smartphones und Tablets mit Android, iOS und BlackBerry OS dargestellt.

Zusätzlich zu Edge hat Adobe jetzt auch eine neue Website an den Start gebracht, die die Fähigkeiten von HTML5 und CSS3 zeigen soll.

 

Weiterführende Links zum Thema Adobe Edge:

 


Quelle:www.t3n.de

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