News zu Webtools

10.01.12
HTML5-Applikationswelle bleibt bisher aus

Die erwartete Revolution in der Softwareentwicklung hat noch nicht stattgefunden; die massenhafte Migration konventioneller Anwendungen hin zu browserbasierten Apps bleibt bisher aus.

Zu diesem Schluss kommt Geoff Perlman, der Gründer und CEO des Softwarehauses Real Software in einem Gastbeitrag für das Entwicklermagazin Dr. Dobb's Journal.

Seiner Meinung nach bringt HTML5 zwar viele nützliche Eigenschaften für die Programmierung webbasierter Anwendungen mit – so etwa die Unterstützung von Audio- und Videodaten, das Canvas-Element, das die Gestaltung grafischer Elemente erleichtert, oder die lokale Datenspeicherung über LocalStorage.

Dennoch sei die Entwicklung von webbasierten Anwendungen eher die Ausnahme als die Regel, stellt Perlman fest. Einen Grund dafür sieht Perlman darin, dass der Internet Explorer, einer der weltweit am meisten verbreiteten Browser, erst seit kurzem die HTML5-Spezifikation unterstützt.

Weitaus wichtiger sei allerdings, dass Entwickler webbasierter Anwendungen eine Fülle verschiedener Techniken beherrschen müssen. Perlman nennt hier HTML, JavaScript, Cascading Stylesheets (CSS), PHP und Ajax (Asynchronous Javascript and XML).

Während HTML und CSS weitgehend die Formatierung des Inhalts einer Website bestimmen, sorgen JavaScript und PHP für die Gestaltung der Benutzerinteraktion beziehungsweise der serverbasierten Applikationslogik.

Ajax ermöglicht es, dass nach Benutzereingaben nur Teile einer Webseite und nicht ihr kompletter Inhalt nachgeladen werden müssen. "Diese Techniken zusammen zum Laufen zu bringen, ist wie schwarze Magie mit Klebeband und Gummikitt zu kombinieren", sagt der Webexperte.

Für die konventionelle Softwareentwicklung müsse man dagegen in der Regel lediglich eine Programmiersprache plus die Programmierschnittstelle des entsprechenden Betriebssystems erlernen, sagt Perlman.

Visuelle Entwicklungsumgebungen würden in der Webentwicklung kaum angewandt, da solche Tools den HTML-Code mit Meta-Tags durchsetzen. Eine weitere Schwierigkeit ergebe sich aufgrund der unterschiedlichen Browser-Engines, mit deren Eigenheiten jeder Programmierer zu kämpfen habe.

Perlman fordert daher Werkzeuge, die die Webentwicklung auf eine abstraktere Ebene heben und sich selbsttätig um die Details der Implementierung sowie die diversen Browser-Eigenheiten kümmerten.


Quelle: elektronikpraxis.de

10.01.12
CMSCrawler.com: Wer veröffentlicht womit in Europa?

Die Seite CMSCrawler.com stellt derzeit 441 unterschiedliche Publishing-Techniken und ihre aktuelle Verbreitung in Europa vor. Der gecrawlte Index beinhaltet aktuell rund 17 Millionen Seiten und davon wurden auf fast 2 Millionen Seiten unterschiedlichste Publishing-Techniken gefunden, die nach verwendetem Werkzeug, Land und Region innerhalb von Europa tabellarisch aufbereitet sind. Die Daten werden täglich aktualisiert und sind somit stets in Bewegung.

Dabei wird nicht nur auf 300 (Enterprise) Content Management Systeme eingegangen, sondern auch HTML-Entwicklungsumgebungen und Editoren wie zum Beispiel Frontpage, Dreamweaver oder Meybohm’s HTML Editor kommen zum Vorschein – wenn auch die CMS bis auf eine Ausnahme die Top 5 belegen. Hier und da begegnen uns E-Commerce-Lösungen und Shop-Systeme wie Magento (auf Platz 12) oder Blogging-Software wie Posterous - insgesamt also eine bunte Mischung aller vertretenen Publishing-Techniken in Europa.

Unter den CMS führt WordPress europaweit mit heute exakt 429.766 gefundenen Installationen. Danach kommt Joomla auf Platz 2 mit 358.935 Installationen. Verwundert hat uns, dass publishme.se bei CMSCrawler europaweit auf Platz 3 direkt vor Frontpage mit 161.888 Fundstellen und TYPO3 mit 145.414 gefundenen Installationen liegt. Hier ein Screenshot von CMSCrawler:

Bildschirmfoto 2011 12 01 um 14.21.51 CMSCrawler.com: Wer veröffentlicht womit in Europa?

Publishme.se ist dabei ein rein schwedisches Phänomen: Dort ist publishme.se mit 70,6 Prozent Marktanteil vertreten, hat aber europaweit keine Bedeutung. Außerhalb Schwedens wird publishme.se nur 1 Mal auf den Aland Islands, 1 Mal in Russland und 1 Mal in UK verwendet – es wird immerhin ganze 5 Mal in der gesamten EU eingesetzt.

In der gesamten Top 10 bei CMSCrawler.com sind neben CMS auch Website-Tools und HTML-Entwicklungsumgebungen wie NetObjects Fusion auf Platz 7, Adobe GoLive auf Platz 8, Web2Date auf Platz 9 und Serif WebPlus auf Platz 10 zu finden. Frontpage ist in Europa offenbar noch stärker verbreitet, als erwartet und liegt europaweit vor TYPO3 und nach Drupal auf Platz 5. Auch Klassiker der Webprogrammierung wie Meybohm’s HTML Editor auf Platz 37 oder Dreamweaver (in etwa gleich verbreitet) auf Platz 42 sind zu finden – wenn auch wie erwartet inzwischen seltener als CMS. Microsoft Word (Platz 30) wird offensichtlich noch 5.968 Mal als Veröffentlichungswerkzeug für Webseiten innerhalb Europas verwendet. OpenOffice liegt hingegen auf Platz 48 mit 3.606 Zählungen.

Etwas außer der Reihe erscheinen in der langen europäischen Toplist einige Bildbearbeitungsprogramme wie Corel Draw Paint Shop Pro auf Platz 229 oder PhotoImpact auf Platz 154.

Top 6 Publishing Systeme in Europa

Aufgrund der geringen Verbreitung von publishme.se (hier Platz 3) außerhalb Schwedens haben wir in der folgenden Auflistung eine etwas unübliche Top 6 nach der Anzahl der meist gefundenen CMS-Installationen zusammengestellt:

  • Platz 1 WordPress: 429.766 Installationen
  • Platz 2 Joomla!: 358.935 Installationen
  • Platz 3 publishme.se - 246.863 Installationen (fast ausschließlich in Schweden)
  • Platz 4 FrontPage: 161.888 Installationen
  • Platz 5 TYPO3:145.414 Installationen
  • Platz 6 Drupal: 67.496 Installationen

TYPO3 nach Ländern

Die folgende Grafik zeigt ein Top-5-Länder-Ranking nach gefundenen TYPO3-Installationen:

TYPO3 Ranking CMSCrawler.com: Wer veröffentlicht womit in Europa?

Nach dem Marktanteil sortiert ist TYPO3 aktuell in Österreich am weitesten verbreitet mit 26.7 Prozent. Fast 20 Prozent Marktanteil sind es in der Schweiz und 18,66 Prozent in Deutschland. Das Ursprungsland Dänemark des TYPO3-Gründer Kasper Skårhøj belegt Platz 9 in der TYPO3-Länderliste nach Marktanteil mit 8,75 Prozent. EU-weit verzeichnet TYPO3 trotz der starken Konkurrenz durch Joomla und WordPress immerhin noch einen Marktanteil von 7,39 Prozent.

Und was kommt dann?

Wie die Macher des CMSCrawler auf ihrer Seite schreiben, handelt es sich bei dem derzeitigen Angebot erst um eine Vorschau, und die komplette CMSCrawler.com-Seite kommt erst noch. Wir können also gespannt sein auf noch mehr spannende Zahlen zu unterschiedlichsten Publishing-Techniken in ganz Europa.

Ähnliche Seiten in diesem Bereich sind BuiltWith und Wappalyzer. In der BuiltWith Technology Usage Statistik finden wir auch Zahlen zu der Einbindung von z.B. Twitter-Tweet-Buttons, eingesetzter Webserver-Software oder verwendeten JavaScript-Bibliotheken.

Wappalyzer kann auch als Browser-Plugin installiert werden, bietet ein paar mehr anschauliche Visualisierungen seiner Zahlen, und deckt neben verwendeten CMS und E-Commerce-Lösungen eine breite Palette von verbreiteten Technologien ab, wie z.B. MessageBoards, CAPTCHAs, Datenbankmanagementsoftware, Widgets, Video Player oder Wikis.

 

Quelle: t3n.de

23.12.11
Adobe Edge: Neues Web-Animation-Tool für HTML5, nicht für Flash

Mit dem neuen Web-Animation-Tool Adobe Edge reagiert der Softwareriese auf die seit vielen Monaten anhaltenden Debatte über die Zukunft der animierten Inhalte im Web. Hatte Adobe hier mit seiner Technologie Flash lange Zeit die unumstrittene Pole-Position inne, so sorgte die fortschreitende Entwicklung von HTML5 und CSS3 sowie das wiedererstarkte JavaScript für einen schleichenden Verdrängungsprozess von Flash. Adobe Edge verwendet nun ebenfalls HTML5, CSS3 und JavaScript und könnte den Prozess sogar noch beschleunigen.

Adobe Edge stellt Weichen in Richtung HTML5, CSS3 und JavaScript

Spätestens mit der vieldiskutierten Entscheidung Steve Jobs’, bei iOS auf die Unterstützung von Flash vollständig zu verzichten, stellt sich die Frage nach der Zukunft der Webanimationen. Noch hat Flash viele Anhänger gerade bei den langjährigen Entwicklern, aber auch bei den Auftraggebern von Webanimationen, die von den Fähigkeiten des neuen Webstandards nicht vollends überzeugt sind. Und in der Tat wird es wohl noch etwas dauern, bis HTML5 vom W3C offiziell als Standard eingeführt wird. Ob dann alles das was heute mit Flash möglich ist, auch durch das Zusammenspiel von HTML5, CSS3 und JavaScript realisierbar ist, bleibt abzuwarten. Dennoch scheint die Entwicklung weg von Flash nicht mehr aufzuhalten zu sein.

Deshalb will man bei Adobe scheinbar den Technologie-Zug in die Zukunft der Webanimationen nicht verpassen und hat mit Adobe Edge nun selbst die Weichen neu gestellt. Der neue Editor, der jetzt in einer ersten öffentlichen Preview-Version erschienen ist, will Web-Animationen noch einfacher als mit Flash machen und setzt dafür eben auf HTML5, CSS3 und JavaScript. Klar wird es Flash auch weiterhin geben, dennoch engagiert sich Adobe mehr und mehr im Bereich HTML5, wie Paul Gubbay, Adobes Vizepräsident für Design und Webentwicklung, zur Veröffentlichung der Adobe Edge Preview erklärt.

Man habe sich bei Adobe bereits an wichtigen HTML5-Entwicklungen beteiligt und beispielsweise Code für Webkit beigesteuert, das nun als Basis für den integrierten Webbrowser von Adobe Edge eingesetzt wird. Mit Edge wolle man jetzt die eigenen Bemühungen in Richtung HTML5 auf ein neues Niveau heben.

 

Die Adobe Edge Preview

Die jetzt veröffentlichte Vorschauversion von Adobe Edge soll die Erstellung von Webanimationen noch einfacher machen und arbeitet nativ mit . Aktuell werden nur die Bildformate gif, jpeg, png und svg unterstützt, allerdings sollen weitere Formate dann auch für Audio und Video folgen. Importierte Inhalte können dann mit Text kombiniert und über eine Timeline animiert werden.

Die Benutzeroberfläche von Adobe Edge ist von anderen Adobe-Tools inspiriert.

Für die Animationen benutzt Adobe Edge ein auf jQuery basierendes Framework. Anwender anderer Entwicklertools von Adobe, wie beispielsweise Flash Professional oder After Effects werden sich mit der neuen Benutzeroberfläche schnell vertraut machen können. Die wichtigsten Elemente sind die Stage, die Timeline und Panels für verschiedene Elemente und Eigenschaften.

Als Ergebnis präsentiert Edge dann Animationen, die frei von Flash sind und mit allen modernen Browsern auf verschiedenen Plattformen lauffähig sind. Neben IE, Firefox, Chrome und Safari werden Web-Animationen von Edge auch auf Smartphones und Tablets mit Android, iOS und BlackBerry OS dargestellt.

Zusätzlich zu Edge hat Adobe jetzt auch eine neue Website an den Start gebracht, die die Fähigkeiten von HTML5 und CSS3 zeigen soll.

 

Weiterführende Links zum Thema Adobe Edge:

 


Quelle:www.t3n.de

23.09.11
Eclipse Webtool Platform 3.3.1 erscheinen

Die Eclipse Web Tools Platform stellt quelloffene Werkzeuge für die Entwicklung von Webanwendungen sowie verschiedene APIs für Toolanbieter zur Verfügung.

Das neuste Update der Plattform behebt einige Fehler der Vorversion. Es steht seit dem 23. September zum Download unter www.eclipse.org/webtools zur Verfügung.

http://it-republik.de/jaxenter/news/Eclipse-Web-Tools-Platform-3.3.1-erschienen-060550.html





22.09.10
Adobe Photoshop jetzt kostenfrei im Netz

Möchte man ein Bild bearbeiten, hat aber gerade kein Rechner mit den entsprechenden Programmen zur Verfügung ist es eine Alternative. Selbst mit Smartphones, IPhones, IPads oder Netbooks ist der Dienst nutzbar.

Unter www.photoshop.com hat man die Möglichkeit seine Bilder auch online zu bearbeiten. Die Online Version bietet natürlich nicht alle Möglichkeiten eines normalen Photoshops, ist aber dennoch praktisch.

Man hat die Möglichkeit eigene Bilder Hochzuladen, oder auf Beispielbilder zurückzugreifen.Eine Registrierung ist nicht erforderlich, bringt aber 2GB Web-Speicherplatz. Ist die Bildbearbeitung abgeschlossen, wird das Bild lokal auf die Festplatte gespeichert, bzw. bei registrierten Usern online abgelegt.

Das Tool ist durch seine Einfachheit und Übersichtlichkeit auch für Einsteiger in die digitale Bildbearbeitung zu empfehlen.

22.01.10
usabilla.com

Benutzerfreundlichkeit einer Website testen:

Mit Usabilla kann man sich eine Nutzerbefragung zur eigenen Homepagen anlegen und somit Feedback für fertige Seiten oder Entwürfe (Wireframes) erhalten.
Durch bestimmte Fragestellungen können so wertvolle Informationen zur Usability gesammelt werden.

usabilla.com

21.01.10
icharts.net

Diagramme online erstellen:

Mit iCharts kann man sich aus Excel-Tabellen direkt interaktive Diagramme erzeugen, die sich sowohl online in Webseiten als auch offline in PDFs und PowerPoint-Präsentationen einbetten – und auch passende Ausdrucke sind möglich.

www.icharts.net

ichartsbusiness.com

 

21.01.10
pidoco.com

Wireframe Software für Screen Designer:

Mit Pidoco ist es möglich, via „Drag&Drop“ interaktive Wireframes zu erstellen und zu testen – so ermöglicht es Echtzeit-kollaboratives Prototyping ohne Programmierung.Da Pidoco als web-basierte Anwendung läuft, ist eine Installation nicht nötig und ist zudem systemunabhängig.Das Online-Tool ist in drei Versionen erhältlich: in der eingeschränkten Basic-, der Classic- und der alle Funktionen umfassenden Advanced-Version.

www.pidoco.com/de