Beim Low-Fidelity Prototyping ist der Detailgrad der grafischen Benutzerschnittstelle niedrig. Das Anwendungssystem ist nur als gedankliches Modell vorhanden und wird wenn nötig vom Menschen simuliert. Low-Fidelity Prototypen können sehr schnell und kostengünstig hergestellt werden und eignen sich besonders gut, die grundlegenden Konzepte der grafischen Benutzerschnittstelle zu testen. Aus diesem Grund werden sie bereits in frühen Phasen der Entwicklung eingesetzt. Da das Low-Fidelity Prototyping auch ohne Technologie auskommt, können auch keine technologischen Barrieren auftreten. Allerdings können sie, aufgrund ihres ungewohnten und meist bewusst unschönen Erscheinungsbildes, die Testpersonen verunsichern. Weiterhin kann durch das Low-Fidelity Prototyping oftmals nur ein Bruchteil der Anwendungsfunktionalitäten abgedeckt werden.
Beispiele für das Low-Fidelity Prototyping sind: