Ladezeiten von Webseiten

Das schnelle und korrekte Laden von Webseiten ist immer noch ein wichtiges Qualitätsmerkmal von Internetseiten. Trotz Breitbandinternet gibt es keinen Grund mit der Zeit und der Geduld der User verschwenderisch umzugehen. Zumal nicht alle User über einen solchen Zugang verfügen. Gerade das Surfen über das Mobiltelefon wird immer interessanter und setzt neue Anforderungen an den Aufbau und vor allem auch wieder an die Ladezeiten.


Die Webseitenoptimierung in Bezug auf Ladezeiten erfordert als erstes eine umfassende Analyse der bestehenden Webseite in Bezug auf die Ladezeiten der einzelnen Elemente wie Grafiken, Flash, CSS-Stylesheets, Scripte und auch auf deren Ladereihenfolge.

Anschließend kann man sich Gedanken zu den Themen Komprimierung und Caching machen.

Performance

Zwei wichtige Punkte kennzeichnen die Performance (Leistung) einer Webseite:

  1. die Ladezeit und
  2. die Verfügbarkeit


Unter der Ladezeit versteht man die Zeitspanne, die benötigt wird, um eine Seite einschließlich aller enthaltenen Elemente vollständig zu übertragen. Wichtig ist auch, dass man unterscheidet, wohin sie übertragen werden - ins interne Netz, in den Backbone oder bis zum Endnutzer. Unter der Verfügbarkeit versteht man dagegen, die Fehlerfreiheit bei der Sendung einer Webseite oder Webanwendung.

Wo erfolgt die Ladezeitenoptimierung?

Typischerweise verhält sich die Webseite folgendermaßen:

Ein sogenannter Client (Frontend) fragt beim Server (Backend) nach, ob er Informationen erhalten kann. Das Backend liefert dann die Daten zum Frontend. Dieses verarbeitet die Informationen und stellt sie dar.

Beim Frontend handelt es sich um den sogenannten Webbrowser, der HTML und die enthaltenen Binärdaten (Bilder, Flash, Sound) für den User sichtbar darstellen kann.

Unter dem Backend versteht man den hinteren Teil der Datenkette. Dort enstehen die Daten oder werden aufgrund von Regeln kombiniert, z. B. mit Interpreten zur Erzeugung von dynamischen Inhalten.

Die vollständige Übertragung von HTML-Dateien macht bei den meisten großen Firmen nur ca. 5 % der gesamten Seitenladezeit aus. Die Restzeit benötigen Binärdaten oder Skripte (CSS, JavaScript), die erst durch das HTML eingebunden werden. Daraus wird deutlich, dass nicht die Generierung des HTML, sondern die Übertragung der im HTML referenzierten Objekte der wichtigste Faktor zur Steigerung der Webseitenperformance ist. Daraus ist auch ersichtlich, dass je weniger Binärdaten und Skripte im HTML verlinkt sind, die Webseite um so schneller geladen werden kann. Wird das Backend von vielen Anwendern gleichzeitig angefragt, so kann sich die Ladezeit von dynamischen HTML-Seiten erheblich verlängern. Dieses Problem lässt sich beispielsweise mit intelligenten serverseitigen Caching-Methoden reduzieren.

Google Adwords

Auch bei Google Adwords spielt die Ladezeit ein Rolle. Wie Google bekannt gegeben hat, spielt die Ladezeit der Landingpage in den Quality Score hinein und beeinflusst so neben dem "Gebot pro Klick" die Anzeigenposition.

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Usability

Webseiten und Software gelten als nutzerfreundlich, wenn der User schnell und erfolgreich zum Ziel kommt.

e-pixler testet Webseiten auf Nutzerfreundlichkeit und setzt dabei verschiedene Methoden, wie z. B. qualitative Usability-Tests, Eye-Tracking, Interviews, Fragebögen und Expertenevaluation ein.

Webtools

Webentwickler sind immer auf der Suche nach neuen Tools. Denn sie erleichtern das effiziente Arbeiten.

e-pixler empfiehlt z. B. Validatoren zur Überprüfung des eigenen Codes auf Tipp- oder Syntaxfehler.