BIENE ist der Wettbewerb Barrierefreies Internet der Aktion Mensch und der Stiftung Digitale Chancen. BIENE steht für "Barrierefreies Internet eröffnet neue Einsichten" ebenso wie für Kommunikation, gemeinsames Handeln und produktives Miteinander.
Seit 2003 zeichnet die BIENE die besten barrierefreien deutschsprachigen Webseiten aus. Sie orientiert sich an der Diskussion um die technische und inhaltliche Weiterentwicklung des Internets und fördert sie. Sie zeigt Möglichkeiten der Teilhabe auf und unterstützt deren Umsetzung.
Die BIENE wird in Kategorien ausgeschrieben, die sich an der Funktionalität des Angebots orientieren:
Die besten Angebote in den einzelnen Kategorien werden mit einer BIENE in Gold, Silber oder Bronze ausgezeichnet. Förderpreise werden an Betreiber von nichtkommerziellen Webseiten, wie Vereine oder Selbsthilfegruppen mit Angeboten von öffentlichem Interesse vergeben. Für Webentwicklerinnen und -entwickler in Ausbildung oder Studium schreibt der Veranstalter Nachwuchspreise aus. Sonderpreise werden für herausragende und innovative Entwicklungen sowie Lösungen vergeben, die spezifische Bedürfnisse einzelner Nutzergruppen berücksichtigen.
Die Veranstalter haben gemeinsam mit dem Fachlichen Beirat des Wettbewerbs ein mehrstufiges Prüf- und Bewertungsverfahren entwickelt, um Internetangebote auf Barrierefreiheit zu überprüfen. Grundlagen des Bewertungsverfahrens sind unter anderem die Barrierefreie Informationstechnik-Verordnung des Bundes (BITV) sowie weitere international anerkannte Richtlinien, wie die Web Content Accessibility Guidelines (WCAG) 2.0 des Word Wide Web Consortiums.
Bevor die Wettbewerbsbeiträge von einer prominenten Jury gekürt werden, durchlaufen sie einen Vortest, in dem Basisanforderungen der Barrierefreiheit geprüft werden, einen detaillierten Feintest und einen Praxistest mit Betroffenen.
Die Kriterien der BIENE orientieren sich dabei an folgenden Prinzipien:
Kriteriengruppen: